Horsefeetback®
Das neue Huf- und Pferdeverständnis für Pferdebesitzer, Hufbearbeiter, Therapeuten und Tierärzte
Was ist Horsefeetback®?
Lese dein Pferd über das Feedback seiner Hufe und stärke es mental. Das ist die Idee von Horsefeetback®. Dieses Konzept basiert auf folgendem Grundverständnis: Hufe und Psyche müssen sich gegenseitig stabilisieren. Um dieses Ziel zu erreichen formuliert Horsefeetback®
- 10 Regeln der Kommunikation
- 10 Übungen zur Stärkung des Selbstvertrauens
Entschlüssle den Hufcode
Als Hufbearbeiter hast du den größten Einfluss auf Hufe, Anatomie und Bewegungsmuster des Pferdes. Daher beinhaltet Horsefeetback® zudem
- 9 Grundsätze für ein neues Hufverständnis und für die Hufbearbeitung
Horsefeetback® eröffnet dir neue Perspektiven und gibt dir digitale Instrumente an die Hand. Als Basis dient die Global Hoof Database, eine wegweisende internationale Plattform für die digitale Hufanalyse.
Grundsatz 1
Pferdebalance entsteht nicht durch die Einzelbalance aller Hufe
Die Balance des Pferdes ergibt sich nicht aus der rein strukturellen Balance einzelner Hufe. „Pferdebalance“ ergibt sich aus der Wechselwirkung aller Hufe mit Körper und Geist des Pferdes! Wir müssen den Begriff der Balance neu denken und uns von der Einzelbetrachtung des Hufes lösen. Einzelne Hufe dürfen auch in einer nicht symmetrischen Struktur stehen, wenn sie das Pferd dadurch körperlich und mental stärken.
Beispiel American Quarter Horse
Datenklasse:
Etablierte Daten
Auffälligkeiten im Vergleich zum allg. Rassedurchschnitt:
Keine
Auffälligkeiten Geschlechter:
Stuten: HR: 69/31
Erläuterung:
Quarter Horses sind stärker bemuskelt und zeigen eine „quadratische“ Hinterhand. Bei Stuten ist das Becken breiter gebaut, um ein Fohlen austragen und gebären zu können. Damit liegt die Aufhängung der Hinterbeine bei Stuten weiter auseinander: Das Pferd ist aber im Hufbereich oft schmaler, was oft eine x-Beinigkeit bewirkt. Das führt biomechanisch dazu, dass das Bein in der Belastungsphase nach innen wegknickt und vermehrt Druck auf die Hufinnenseite ausgeübt wird. Zudem weichen Hormone den Bandapparat des Beckens bei Stuten zusätzlich auf. Eine Follikelbildung kann zudem oft eine periodisch einseitige Spannungen im Lenden-Becken-Bereich erzeugen. Wird so die natürliche Schiefe verstärkt, rollen Stuten vermehrt über die Innenwand des rechten Hufes ab.
Hufpraxis American Quarter Horse
Weil bei Stuten aufgrund des breiten Beckens und der X-Beinigkeit das Bein HR in der Belastungsphase nach innen wegknicken kann, trifft der Huf HR nicht vollkommen plan auf den Boden, zumal mit einer X-Beinigkeit oft ein schnürrender Gang verbunden ist. Die Gelenkkette zwingt den Huf in eine schiefe Belastung. Der Huf verformt sich im Laufe der Zeit, um dieser schiefen Last eine maximale Unterstützungsfläche zu bieten – es entsteht eine funktionelle Hufschiefe.
Würde man versuchen, diesen Huf gerade und symmetrisch zu bearbeiten, setzt dies die Zehngelenke unter Spannung. Der grundsätzliche Erhalt dieser Schiefe stellt daher sicher, dass die Gelenkspalten während der Belastung parallel und druckentlastet bleiben.
Daher bei der Bearbeitung den Erhalt der kompensatorischen Hufschiefe HR beachten. Hierzu gehören auch eventuelle kompensatorische Hebel auf der Innenseite HR, denn diese Hebel auf der Innenseite sind der Versuch des Hufes, mehr Breite nach innen zu schaffen, um das Wegknicken des Beins aufzufangen. Sie müssen kontrolliert gesteuert und bearbeitet werden.
Zudem: Erhalt stützender Trachtenlange HR außen. Die äußere Trachte hält das Hufbein und die Gelenkkette davon ab, noch weiter nach innen-hinten wegzubrechen. Kürzte man die äußere Trachte HR zu stark, um sie optisch an die innere Trachte anzupassen, würde man das gesamte Bein stärker in die X-Beinigkeit und Überlastung gehen. Eine geringfügig! (entsprechend dem Best-Practice-Wert von 15%) längere äußere Trachte fängt die hormonell und anatomisch bedingte Instabilität ab. Die verstärkte Belastung auf der Innenseite HR wird auch durch ein stärkeres Hereinführen von HL kompensiert.
Best-Practice-Wert (BPW):
HR: 15%
Rasseanteil: 10%
Menschenanteil (kompensatorisch): 5%
(wenn Pferd dieses Muster zeigt, Wert gerundet)
Termine Horsefeetback® 2027
Auf dich warten spannende Workshops. Wir werden viele wichtige Themen rund ums Pferd behandeln – vom Training über Trageerschöpfung bis hin zur praktischen Hufbearbeitung für Selbstraspler, aber auch für professionelle Hufbearbeiter.
23–25.07.2027: 67071 Ludwigshafen
10–12.09.2027: 88699 Frickingen (Bodensee)
24–26.09.2027: 52428 Jülich
12–14.11.2027: 26655 Westerstede
Kurszeiten: 9:00 bis ca. 17:00 Uhr
Ablauf der Workshops
Tag 1: Theorie online – Einführung in das Konzept Horsefeetback®
Am ersten Tag widmen wir uns den theoretischen Grundlagen. Du erfährst, was genau hinter Horsefeetback® steckt und wie die Psyche sowie die Persönlichkeit des Pferdes das Gesamtbild beeinflussen. Zudem steigen wir tief in den Hufcode und die Global Hoof Database ein, um neue Grundsätze für dein Hufverständnis und die tägliche Hufbearbeitung zu etablieren.
Tag 2: Praxis vor Ort – Pferdeanalyse
Vormittag: Pferd und Körper
In diesem Teil bestimmen wir gemeinsam Anatomie, Schiefe und Trageerschöpfung. Es folgen detaillierte Ganganalysen und das Bestimmen reiterlicher Aspekte.
Nachmittag: Pferd und Hufe
Hier gelingt der Einstieg in die Hufpraxis. Wir führen klassische sowie digitale Hufanalysen durch und lernen, verschiedene Hufmuster sicher zu erkennen. Für die erarbeiteten Hufmuster stellen wir Verbindungen zur Schiefe, Einseitigkeit, Psyche und Trageerschöpfung her.
Tag 3: Praxis vor Ort – Hufbearbeitung nach Horsefeetback® für Pferdebesitzer und Profis
Vertiefung für Fortgeschrittene und Profis
Exklusiver Zugang zur Global Hoof Database
Praxisbeispiel Horsefeetback®
Rassespezifische und unterschiedliche Trachtenlängen
Schritt 1: „Best-Practice-Wert“ aus der Global Hoof Database
Schritt 2: Wende diesen Wert für die Trachtenlänge an.
Ergebnis: Gesamtstabilität
2. Kompensatorischem Wert, durch den Einfluss des Menschen (z. B. 4 %)
Ungünstige Hufbelastung verringern
Der Mensch verursacht
Der Mensch optimiert
- 10 Regeln der Kommunikation
- 10 Regeln zur Stärkung des Selbstvertrauens
- 9 Grundsätze der Hufbearbeitung
Der Hufcode: Dein Schlüssel für ein besseres Huf- und Pferdeverständnis
Als Teilnehmer deines ersten Horsefeetback®-Workshops erhältst du unser Buch „Der Hufcode“ kostenlos dazu.
Es beschreibt die Grundlagen des Konzepts und verbindet erstmals alle relevanten Themen in einer Gesamtschau.
Zudem erklärt es dir die Struktur des Hufcodes und ebnet den Weg für ein neues Hufverständnis.
Du besitzt das Buch bereits? Ein Preisnachlass auf die Kurskosten ist leider nicht möglich, aber du darfst dein Gratis-Exemplar im Workshop gerne als Geschenk für Freunde oder Stallkollegen mitnehmen!“
Dein Weg zum Horsefeetback®- Trainer
Du hast deine Ausbildung als Hufpfleger, Huftechniker oder Hufschmied an einer beliebigen Schule oder Einrichtung erfolgreich abgeschlossen? Mit unseren Workshops kannst du dich gezielt weiterqualifizieren. Nutze die Chance auf ein zusätzliches berufliches Standbein: Baue dir dein eigenes Business als zertifizierter Horsefeetback®-Trainer auf und begleite Pferdebesitzer auf dem Weg zu einem neuen Pferde- und Hufverständnis.
Zertifizierter Horsfeetback®-Anwender
Du hat an einem Workshop teilgenommen. Als Anwender erhältst du Zugang zu den Rasse-Daten der Qualitätsstufe “Etablierte Daten” der Global Hoof Database.
Horsfeetback®-Traineranwärter
Du hat an zwei Workshops teilgenommen. Für ein Pferd reichst du anschließend eine Hufmusteranalyse ein. Ist sie zutreffend, wirst du Traineranwäter. Als Traineranwärter kannst Du Anfragen zu den Rasse-Daten der Qualitätsstufe “Verfestigungsdaten” stellen.
Horsfeetback®-Trainer
Du hast an drei Workshops teilgenommen. Beim dritten Workshop hast du als Co-Ausbilder hospitiert und unterrichtest dort erfolgreich eine Theorieeinheit und leitest eine Fallanalyse. Du kannst nun eigene Horsefeetback®-Workshops in Kooperation mit dem LTZ anbieten. Du erhältst eine entsprechende Trainer-Lizens.
Deine Vorteile als zertifizierter Horsefeetback®-Trainer
- Veranstalte deine eigenen Events: Du erhältst die exklusive Lizenz, eigenständig zukunftsweisende Horsefeetback®-Workshops zu planen, zu gestalten und erfolgreich durchzuführen.
- Schöpfe aus dem vollen Daten-Schatz: Sichere dir direkten Zugriff auf die umfassenden Rasse- und Kombidaten der Global Hoof Database (GHD) – dein digitaler Vorsprung für die Praxis.
- Setze Standards: Sei der Konkurrenz immer einen Schritt voraus: Mit dem exklusiven, faktenbasierten Wissen der GHD greifst du auf Erkenntnisse zu, die es nirgendwo sonst gibt. Du bist nicht nur up to date, du setzt die Standards!
- Willkommen im Kreis der LTZ-Besten: Als Trainer wirst du automatisch Mitglied im LTZ Elite Hub und genießt erstklassige Privilegien sowie ein starkes Netzwerk, das dich pusht.
Vorläufiges Programm
10:00 – 12:00 Uhr
(Dr. Michael Zanger)
(Sarah Pfaffenbach)
(Elena Buschmann)
(Ilka Zanger)
13:00 – 16:00 Uhr
(Simone Lübbers)
Wechsel zu den Live-Plätzen mit den Referenten online
Auf dem Reitplatz: Trageerschöpfung erkennen (S.Pfaffenbach)
Im Stall: Ernährungszustand bestimmen (E.Buschmann)
Auf dem Reitplatz: Pferde stärken (I. Zanger)
Im Stall: Hufbearbeitung nach neuen Grundsätzen (C. Speck)
Abschlussrunde mit Live-Chat für deine Fragen!
